Weihnachtsfeier

Wie in jedem Jahr würden wir uns freuen, wenn zur Weihnachtsfeier nicht nur viele Hörerinnen und Hörer, sondern auch Ehemalige und überhaupt alle der Schule Verbundenen erschienen.

Die Hörergesamtvertretung hat durchblicken lassen, dass es zum ersten Mal auch künstlerische Beiträge zur abendlichen Unterhaltung (Musik und Tanz) geben wird.

Wir freuen uns!

Die Weihnachtsfeier 2018 findet am 14.12.2018 von 20.00 Uhr an in der Villa statt.

Christiane Grüner

Roma füllt Köpfe und plättet Füße

 

Studienreise des LK Latein nach Rom vom 05. bis 12. 09.2018

Nein, ein Erholungsurlaub war es nicht! Es war heiß, es war voll, es war anstrengend – und, ja, es war unglaublich schön und beeindruckend. Rom macht süchtig und platt. Rom ist keine Stadt für Kunst- und Kulturbanausen. Aber der Reihe nach!

Lange fliegt man nicht. Nach gut eineinhalb Stunden landet man wahlweise in Ciampino oder Leonardo da Vinci Intl. Mit einem bezahlbaren Shuttle Service kann man sich in die Stadt fahren lassen und hat dann noch viel Zeit, um einen ersten Stadtspaziergang zu machen.

Wir wohnten in der Via Cola di Rienzo nahe der Piazza di Risorgimento – ziemlich mittig zwischen dem Vatikan und der Engelsburg. Der Kiez spiegelt alle Traditionen der Antike und der großen romantischen Oper des 19 Jahrhunderts wider: Cola di Rienzo inspirierte Richard Wagner zu seinem Frühwerk „Rienzi“, die Engelsburg wurde zum Schauplatz des dramatischen Endes der Puccini-Oper „Tosca“. Wir schlenderten durch die Via Tibullo, die Via Terenzio, die Via Boezio, speisten in der Via dei Gracchi. Da waren wir – inmitten des Semesterthemas: Römische Dichtung; und die Dichterfürsten liehen ihre Namen unseren Wegen.

Rom ist nicht groß, jedenfalls nicht das Rom, für das man sich auf den Weg macht. Und Rom ist mehr als das Forum, das Colosseum, die Caracalla-Thermen, die Papst-Basiliken, die Fontana di Trevi. Rom ist auch die wunderbare Via dei Coronari, die Kranzbindergasse, in der man heute kostbarste Antiquitäten und edle Klamöttchen kaufen kann. Rom ist auch ein Dorado für Schleckermäulchen, die sich 24/7 von lecker Gelati ernähren können. Das leckerste Eis gibt es 150 Meter hinter der Fontana di Trevi bei einer sehr munteren – und ein bisschen lauten – Italienerin, die sich Gesichter, die sie nur einmal gesehen hat, merken kann.

Und dann sind da noch die Kirchen, die sich ihre Kunstschätze nicht immer von außen ansehen lassen. Im Pantheon, dem einzigen in Gänze erhaltenen Bauwerk der Antike, finden wir neben den Sarkophagen der italienischen Könige auch das Grab des Raffaello – nee, nicht von Ferrero, sondern Sanzio –, des Schöpfers der Stanze di Raffaello im Vatikan. Und ein paar Meter hinter dem Pantheon gelangt man zu S. Maria sopra Minerva. Aha, hier stand also mal ein Minerva-Tempel. Von Minerva ist heute nichts mehr zu sehen. An die Antike erinnert ein ziemlich klein geratener indischer Elefant, der bei Wind und Wetter jahrein, jahraus einen der zahllosen ägyptischen Obelisken tragen muss. Ihm geht es nicht besser als Sisyphos, der mit seiner Mühsal auch nie fertig wurde. Aber das ist eine andere Geschichte. In der Kirche ist es kühl, angenehm kühl. Das Deckengewölbe schmückt ein Sternenhimmel, der in blauestem Blau und güldenem Gold gehalten ist. Da liegt der Kopf im Nacken, bis einem etwas blümerant werden kann. Und hier fanden die Inquisitionsprozesse statt. Unschöne Ereignisse in schönem Ambiente. Gut, dass das Schöne erhalten geblieben und das Furchtbare überwunden ist.

Ein paar Meter weiter durch die Altstadtgassen schlendernd, gelangt man zu dem vielleicht schönsten Platz Roms: dem kleinen Barockplatz vor Il Gesù. Il Gesù fällt erst einmal gar nicht so auf. Die Kirche steht, eingefügt in die Häuserzeile, unaufdringlich da und könnte auch übersehen werden. Aber wir gehen hinein. Und was wir sehen, verschlägt uns den Atem. Die Pracht, die sich vor unseren Augen entfaltet, ist tatsächlich Illusionsmalerei. Illu…was? Illusionsmalerei! Was da oben so plastisch nach 3D aussieht, ist gemalt und nicht aus Marmor herausgeschlagen worden. Sieht nur so aus, eben Illusion! Beschiss sozusagen, Beschiss am Auge. Aber schön und wow!

So, das hier ist nur ein klitzekleines, nicht ganz literarisches Appetithäppchen – und auch nur ein winziger Ausschnitt eines einzigen Tages in Roma eterna e bellissima. Wenn wir mehr schreiben sollen, suchen wir uns einen Verlag, und dann kostet’s.

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Politische Exkursionen der Einführungsphase (E-Phase)

Die Einführungsphase (E-Phase), Schuljahr 2017/2018, unternahm im Juni 2018 eine Exkursion zum Bundestag sowie eine zum Berliner Abgeordnetenhaus. Die aktuelle E-Phase, Schuljahr 2018/2019, nahm am „Planspiel Bundeskabinett“ der Bundesregierung, inklusive Gespräch mit der stv. Regierungssprecherin, teil. Zwei Fotos finden Sie unter der Rubrik „Politikwissenschaft“.

Am Abend kennengelernt

Claudia Marlow und Tobias Pürschel

Claudia Marlow und Tobias Pürschel

Claudia Marlow und Tobias Pürschel haben die Schule 2016 und 2017 erfolgreich absolviert. Jetzt erreichte uns ihr Hochzeitsbild vom Schloss in Peckatel. Kennengelernt haben sich die beiden beim Abendunterricht.

Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen alles Gute auf dem weiteren Weg!

Christiane Grüner

Das Land der Griechen mit der Seele suchend…

Zehn der vierzehn Athen-Reisenden, Foto: Hakki Acar

Zehn der vierzehn Athen-Reisenden, Foto: Hakki Acar

 

 

 

 

 

 

 

Zu einer abrupten Verkürzung der Athen-Exkursion des Leistungskurses Geschichte führte der deutsche Pilotenstreik: Einen Tag früher als geplant und mehr oder weniger direkt  vom Akropolis-Museum aus trat die Gruppe den Weg zum Flughafen an.

Trotzdem hatten die Mitreisenden schöne Tage und interessante Referate gab es auch vor Ort. Eine Auswahl der in vier Tagen aufgenommenen 200 (!) Fotografien stellen wir Ihnen in der Galerie vor (dort herunterscrollen).

Vielen Dank an Hakki Acar, der die wunderbaren Aufnahmen für die Galerie erstellt hat – im nächsten Jahr steht er vor dem Abitur!

Christiane Grüner

Foto: Martin Hartmann

Foto: Martin Hartmann

 

 

 

 

 

 

 

 

Place me on Sunium’s marbled steep,
Where nothing, save the waves and I,
May hear our mutual murmurs sweep;
There, swan-like, let me sing and die:
A land of slaves shall ne’er be mine –
Dash down yon cup of Samian wine!

Lord Byron: The Isles of Greece / Don Juan, Canto III, 1821

Ausstellungseröffnung

Foto: Anke Jacob

Foto: Anke Jacob

Foto: Anke Jacob

Foto: Anke Jacob

Am  20. September haben wir eine Ausstellung mit Doppelporträts unserer Lernenden eröffnet.

Die Berliner Fotografin Anke Jacob hat sechs Hörerinnen und Hörer jeweils an ihrem Arbeitsplatz und in einer schulischen Situation fotografiert. Die auf Acrylglas aufgezogenen Doppelportrait-Panoramen schaffen für beide „Lebenswelten“ den nötigen Raum. Ein begleitender Text, den die Dargestellten selbst geschrieben haben, informiert über ihre Biographie sowie mit dem Abitur verbundene Zukunftswünsche.

Die Fotos werden den Eingangsbereich der Schule gestalten, sind aber vor allem als Bestärkung der sich hier auf das Abitur Vorbereitenden zu sehen und als visuelle Ermunterung an alle diejenigen, die sich mit dem Gedanken tragen, ihr Abitur auf dem zweiten Bildungsweg anzugehen.

Ein Bäcker, eine Zeitsoldatin, ein Taxifahrer, eine Mutter, ein Krankenpfleger und eine Verkäuferin im Kunsthandel haben in die Kamera geblickt und damit eine Grundüberzeugung dieses Schultyps transportiert: dass Heterogenität in der Schule als Chance begriffen werden kann.

Eine Fortsetzung der Galerie, die den Weg der Absolventinnen und Absolventen weiter verfolgt. ist geplant. Ehemalige Absolventinnen und Absolventen sowie alle Freunde der Schule laden wir hiermit schon jetzt herzlich ein!

Ausstellungseröffnung: 20. September, 19.00 Uhr

Ort: Peter-A.-Silbermann-Schule, Blissestraße 22, 10 437 Berlin, Tel.: 89 74 51 60, E-Mail: info@abendgymnasium.de

Ansprechpartnerin: Christiane Grüner, Schulleiterin

Infos Fotografin: www.anke-jacob.de, atelier@anke-jacob.de

Aufnahme noch möglich

Am 20. August 2018 hat das neue Schuljahr begonnen.

Eine Anmeldung ist noch möglich, weil wir jetzt die Plätze vergeben, die nicht wahrgenommen wurden.

Rufen Sie uns einfach an: 89 74 51 60 oder kommen Sie persönlich bei uns vorbei (Öffnungszeiten des Sekretariats: 16.00 – 20.00 Uhr).

Christiane Grüner

Schulleiterin

Der Englischkurs der E-Phase grüßt von der grünen Insel – ausführlicher Reisebericht.

Nordirlandreise

 

Hier ist der Reisebericht, er beginnt mit den Worten: „Am 1. Juli 2018 startete ein Flieger mit einer kleinen (aber feinen) Truppe an Bord, bestehend aus HörerInnen der E-Phase und zwei Lehrkräften, früh morgens in den Himmel gen Nordwesten.
Das Ziel: Belfast, Hauptstadt von Nordirland.
Im Vorfeld wurde der Nordirlandkonflikt deshalb ausführlich im Englischunterricht behandelt, die Geschichte Irlands beleuchtet und sich den „Troubles“ per Film, Zeitungsartikeln, Kurzgeschichten und Irischen Songs und Balladen genähert…“

 

Mini-Pizza und einmal 1,0

Kühles Wetter, verflixt wenig Zeit für die Vorbereitung und trotzdem richtig viel Spaß?
Ungeachtet „widriger“ Bedingungen war auch diesjährige Sommerfest überaus entspannt und sehr, sehr schön!

Wie immer rundete es die Abiturzeugnisausgabe ab, die wahrhaftig Grund zum Feiern bot: Von den 19 Abiturientinnen und Abiturienten haben alle bestanden und einmal gab es die Traumnote 1,0.

Wir gratulieren und wünschen für die weiteren Vorhaben eine glückliche Hand.

Danke an alle, die beim Sommerfest mitgeholfen haben, insbesondere die Produktion der Mini-Pizzas auf dem Grill war eine grandiose Idee!

Christiane Grüner

55.000 Meter Akten

Sperriger Name, interessanter Abend: 11 von 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Leistungskurses Geschichte waren beim Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik zu Gast. Mitarbeiter Andreas Schiller informierte die Guppe über die Entstehung der Behörde und stellte in spannender Weise die Geschichte der Geheimpolizei dar. Während des dreistündigen Seminars konnten die Hörerinnen und Hörer Materialien und Quellen  hautnah studieren. Sie warfen damit einen Blick auf einen winzigen Ausschnitt des Archivs, das über 55.000 Meter an Akten und Unterlagen umfasst.

Herzlichen Dank an Herrn Schiller für den anregenden Abend und die Möglichkeit zu Austausch und Diskussion!