Roma füllt Köpfe und plättet Füße

 

Studienreise des LK Latein nach Rom vom 05. bis 12. 09.2018

Nein, ein Erholungsurlaub war es nicht! Es war heiß, es war voll, es war anstrengend – und, ja, es war unglaublich schön und beeindruckend. Rom macht süchtig und platt. Rom ist keine Stadt für Kunst- und Kulturbanausen. Aber der Reihe nach!

Lange fliegt man nicht. Nach gut eineinhalb Stunden landet man wahlweise in Ciampino oder Leonardo da Vinci Intl. Mit einem bezahlbaren Shuttle Service kann man sich in die Stadt fahren lassen und hat dann noch viel Zeit, um einen ersten Stadtspaziergang zu machen.

Wir wohnten in der Via Cola di Rienzo nahe der Piazza di Risorgimento – ziemlich mittig zwischen dem Vatikan und der Engelsburg. Der Kiez spiegelt alle Traditionen der Antike und der großen romantischen Oper des 19 Jahrhunderts wider: Cola di Rienzo inspirierte Richard Wagner zu seinem Frühwerk „Rienzi“, die Engelsburg wurde zum Schauplatz des dramatischen Endes der Puccini-Oper „Tosca“. Wir schlenderten durch die Via Tibullo, die Via Terenzio, die Via Boezio, speisten in der Via dei Gracchi. Da waren wir – inmitten des Semesterthemas: Römische Dichtung; und die Dichterfürsten liehen ihre Namen unseren Wegen.

Rom ist nicht groß, jedenfalls nicht das Rom, für das man sich auf den Weg macht. Und Rom ist mehr als das Forum, das Colosseum, die Caracalla-Thermen, die Papst-Basiliken, die Fontana di Trevi. Rom ist auch die wunderbare Via dei Coronari, die Kranzbindergasse, in der man heute kostbarste Antiquitäten und edle Klamöttchen kaufen kann. Rom ist auch ein Dorado für Schleckermäulchen, die sich 24/7 von lecker Gelati ernähren können. Das leckerste Eis gibt es 150 Meter hinter der Fontana di Trevi bei einer sehr munteren – und ein bisschen lauten – Italienerin, die sich Gesichter, die sie nur einmal gesehen hat, merken kann.

Und dann sind da noch die Kirchen, die sich ihre Kunstschätze nicht immer von außen ansehen lassen. Im Pantheon, dem einzigen in Gänze erhaltenen Bauwerk der Antike, finden wir neben den Sarkophagen der italienischen Könige auch das Grab des Raffaello – nee, nicht von Ferrero, sondern Sanzio –, des Schöpfers der Stanze di Raffaello im Vatikan. Und ein paar Meter hinter dem Pantheon gelangt man zu S. Maria sopra Minerva. Aha, hier stand also mal ein Minerva-Tempel. Von Minerva ist heute nichts mehr zu sehen. An die Antike erinnert ein ziemlich klein geratener indischer Elefant, der bei Wind und Wetter jahrein, jahraus einen der zahllosen ägyptischen Obelisken tragen muss. Ihm geht es nicht besser als Sisyphos, der mit seiner Mühsal auch nie fertig wurde. Aber das ist eine andere Geschichte. In der Kirche ist es kühl, angenehm kühl. Das Deckengewölbe schmückt ein Sternenhimmel, der in blauestem Blau und güldenem Gold gehalten ist. Da liegt der Kopf im Nacken, bis einem etwas blümerant werden kann. Und hier fanden die Inquisitionsprozesse statt. Unschöne Ereignisse in schönem Ambiente. Gut, dass das Schöne erhalten geblieben und das Furchtbare überwunden ist.

Ein paar Meter weiter durch die Altstadtgassen schlendernd, gelangt man zu dem vielleicht schönsten Platz Roms: dem kleinen Barockplatz vor Il Gesù. Il Gesù fällt erst einmal gar nicht so auf. Die Kirche steht, eingefügt in die Häuserzeile, unaufdringlich da und könnte auch übersehen werden. Aber wir gehen hinein. Und was wir sehen, verschlägt uns den Atem. Die Pracht, die sich vor unseren Augen entfaltet, ist tatsächlich Illusionsmalerei. Illu…was? Illusionsmalerei! Was da oben so plastisch nach 3D aussieht, ist gemalt und nicht aus Marmor herausgeschlagen worden. Sieht nur so aus, eben Illusion! Beschiss sozusagen, Beschiss am Auge. Aber schön und wow!

So, das hier ist nur ein klitzekleines, nicht ganz literarisches Appetithäppchen – und auch nur ein winziger Ausschnitt eines einzigen Tages in Roma eterna e bellissima. Wenn wir mehr schreiben sollen, suchen wir uns einen Verlag, und dann kostet’s.

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Am Abend kennengelernt

Claudia Marlow und Tobias Pürschel

Claudia Marlow und Tobias Pürschel

Claudia Marlow und Tobias Pürschel haben die Schule 2016 und 2017 erfolgreich absolviert. Jetzt erreichte uns ihr Hochzeitsbild vom Schloss in Peckatel. Kennengelernt haben sich die beiden beim Abendunterricht.

Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen alles Gute auf dem weiteren Weg!

Christiane Grüner

Abitur für Geflüchtete

Unsere staatliche Schule bietet auch erwachsenen Geflüchteten die Möglichkeit das Abitur zu erlangen.
Der Vorbereitungskurs beginnt am 11.2.19. Der Unterricht findet von Montag bis Freitag zwischen 16.30 Uhr und 19.45 Uhr statt.

Das brauchen Sie:

  • Deutschkenntnisse der Niveaustufe B1 nach dem gemeinsamen europäischen Referenzrahmen
  • Mindestalter von 19 Jahren
  • Idealerweise eine Berufsausbildung oder Berufstätigkeit im Heimatland

Sind Sie interessiert?
Wir informieren Sie gerne:

Unter der Telefonnummer 030 89 74 51 60 erreichen Sie das Sekretariat der Schule, Montag, Dienstag und Freitag zwischen 16.00 und 20.00 Uhr.
Oder schreiben Sie uns eine Mail: info@abendgymnasium.de.

Das Land der Griechen mit der Seele suchend…

Zehn der vierzehn Athen-Reisenden, Foto: Hakki Acar

Zehn der vierzehn Athen-Reisenden, Foto: Hakki Acar

 

 

 

 

 

 

 

Zu einer abrupten Verkürzung der Athen-Exkursion des Leistungskurses Geschichte führte der deutsche Pilotenstreik: Einen Tag früher als geplant und mehr oder weniger direkt  vom Akropolis-Museum aus trat die Gruppe den Weg zum Flughafen an.

Trotzdem hatten die Mitreisenden schöne Tage und interessante Referate gab es auch vor Ort. Eine Auswahl der in vier Tagen aufgenommenen 200 (!) Fotografien stellen wir Ihnen in der Galerie vor (dort herunterscrollen).

Vielen Dank an Hakki Acar, der die wunderbaren Aufnahmen für die Galerie erstellt hat – im nächsten Jahr steht er vor dem Abitur!

Christiane Grüner

Foto: Martin Hartmann

Foto: Martin Hartmann

 

 

 

 

 

 

 

 

Place me on Sunium’s marbled steep,
Where nothing, save the waves and I,
May hear our mutual murmurs sweep;
There, swan-like, let me sing and die:
A land of slaves shall ne’er be mine –
Dash down yon cup of Samian wine!

Lord Byron: The Isles of Greece / Don Juan, Canto III, 1821

Der Englischkurs der E-Phase grüßt von der grünen Insel – ausführlicher Reisebericht.

Nordirlandreise

 

Hier ist der Reisebericht, er beginnt mit den Worten: „Am 1. Juli 2018 startete ein Flieger mit einer kleinen (aber feinen) Truppe an Bord, bestehend aus HörerInnen der E-Phase und zwei Lehrkräften, früh morgens in den Himmel gen Nordwesten.
Das Ziel: Belfast, Hauptstadt von Nordirland.
Im Vorfeld wurde der Nordirlandkonflikt deshalb ausführlich im Englischunterricht behandelt, die Geschichte Irlands beleuchtet und sich den „Troubles“ per Film, Zeitungsartikeln, Kurzgeschichten und Irischen Songs und Balladen genähert…“

 

Rebecca Donner zu Besuch

Am 15.März war Rebecca Donner bei uns zu Besuch. Die amerikanische Autorin, die von Hans Coppi begleitet wurde, schreibt an einem Roman über die Widerstandskämpferin Mildred Harnack-Fish. In der Schule traf sie auf  Patricia Wockenfuß und Nicolai Losensky, die an einer Publikation über Mildred Harnack mitgearbeitett hatten,die in Kopperation der Peter-A.-Silbermann-Schule mit der Universität Potsdam entstand.

Während der gut anderthalb Stunden wurde fleißig in alten Dokumenten recherchiert, Rebecca Donner fertigte außderdem eine Handskizze an, die zeigt, auf welchem Weg sie mit der Widerstandskämpferin verwandtschaftlich verbunden war.

Wir sind gespannt auf des literarische Ergebnis und wünschen beim Schreiben viel Erfolg!

Christiane Grüner

Kleine Leute?

Matthias Kreienbrink, ein ehemaliger Hörer unserer Schule, studierte nach bestandenem Abitur Geschichte und Literaturwissenschaften und arbeitet nun als Journalist.

Mit Blick auf Horst Seehofers Forderung, die Große Koalition müsse ihr Wirken an den „kleinen Leuten“ orientieren, hat er drei „Betroffene“ interviewt. Hakki Acar, Taxifahrer und bei uns auf dem Weg zum Abitur, war gehörte dazu.

Auf „Zeit Online“ kann man nachlesen, was der 30-Jährige vom Begriff „kleine Leute“ hält und was er sich politisch wünscht:

Wir gratulieren zum vermutlich ersten Interview!

Christiane Grüner

Anmeldung für Neues Schuljahr

Am 20. 08. 2018 beginnt das neue Schuljahr an unserer Schule, für das Sie sich jetzt schon anmelden  können!

Wenn Sie Interesse haben, dann rufen Sie doch an, unter 89 74 51 60 informieren wir Sie gerne. Außerdem finden Sie unter „Downloads“ alle wichtigen Angaben zur Bewerbung.

Christiane Grüner

Schulleiterin

Projektwoche 11.-15.12.17

pro7 pro6 pro4 pro3 pro1 proWährend die Q-Phase Mathe-Deutsch oder Englisch büffelte, „vergnügten“ sich V-Kurs und E-Phase mit den Projekten          „Frau oder Mann oder Beides“ und „Handy“.

Die Präsentationen der Ergebnisse waren großartig!!!